Historie

Wie alles begann

Geschichte der Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz

Pionierjahre

(1970 - 1982)

ABSATZ

  • Auf Initiative der Waldjugendgruppe Dudeldorf unter Karl-August Bottler wurden von 1970 bis 1976 im Wildpark Gondorf (Forstamt Bitburg) Wald-Jugendspiele, ähnlich wie heute, zusammen mit Förstern für Schulen durchgeführt. 1976 zeichnete Herr Dr. Helmut Kohl die Sieger aus. Leider aber musste ab diesem Jahr die Durchführung abgebrochen werden. Hauptgrund war die Zentralisierung der Schulen und damit der steigenden Desinteresse der Lehrer.
Fotos: SDW-Archiv

Fotos: SDW-Archiv

Fotos: SDW-Archiv

 

 

Zunächst wurden „Waldjugendspiele“ als ein Wettbewerb von den Mitgliedern der Waldjugend in Ihren Zeltlagern veranstaltet und erprobt. Dann wurde die Idee auf Schulklassen übertragen und landesweit ausgedehnt.

 

  • Die Spiele wurden waldjugendintern ausgebaut, ausgefeilt und jährlich in den Landeslagern unter den Waldjugendgruppen ausgetragen.
  • Es war immer das Bestreben der Waldjugend-Landesleitung, durch Wald-Jugendspiele mit Schulen das Gedankengut der Deutschen Waldjugend und damit auch der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald über Natur- und Umweltschutz auf breiterer Basis, als dies über die doch geringe Zahl von Waldläufern möglich ist, in die Jugend zu tragen. Darüber hinaus ist sie der Meinung, dass durch die Mitwirkung von Forstbeamten als Betreuer und Berater der Klassen eine optimale Form forstlicher Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden kann.
  • Spiele 1977 in Daleiden (Forstamt Neuerburg) für die GHS Daleiden
  • Am 19.Mai 1981 war Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel auf Einladung der Landesleitung in seiner Eigenschaft als Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu einem Informationsgespräch über die Arbeit der Waldjugend nach Waldfriede gekommen. In umfangreichen Gesprächen wurde unter anderem die Bedeutung der naturverbundenen Jugendarbeit hervorgehoben und der Wunsch geäußert, dass sich Forstleute und Lehrer in noch stärkerem Maße als bisher gemeinsam für diese Art der Jugendarbeit engagieren möchten. Hierzu wurde um weitestgehende Unterstützung der beiden Verwaltungen gebeten, mit dem Ziel der Anerkennung dieser Tätigkeit, als Bestandteil des jeweiligen Berufsbildes.
  • Der Ministerpräsident sagte zu, die beiden Ministerien zu veranlassen, einen gemeinsamen Erlass betreffs dieser Fragen zu erarbeiten. Dieser Erlass erschien im Amtsblatt des Kultusministeriums vom 9.3.1982 und das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten gab einen zweckgebundenen Zuschuß von 5000 DM für die Ausrichtung der ersten Wald-Jugendspiele mit Schulen auf Landesebene.
  • Ltd. Forstdirektor Vangerog ist der Vater der Waldjugendspiele in Bayern und Mitgestalter in Rheinland-Pfalz
  • Karl-August Bottler (Förster und Landesleiter der Deutschen Waldjugend Rheinland-Pfalz) organisiert 1982 die ersten landesweiten Wald-Jugendspiele:
  02.07.1982 in Greimerath
(Ausrichter: Waldjugend Greimerath-Leiter Förster Taubert)
09.07.1982 in Schmitshausen
(Ausrichter: Waldjugend Schmitshausen-Leiter Lehrer Henkes)
13.07.1982 in Ransbach-Baumbach
(Ausrichter: Forstamt Neuhäusel – Förster Schüler)
16.07.1982 in Neuerburg
(Ausrichter: Waldjugend Dasburg/Neuerburg-Leiter Förster Skischally)

 

So fing alles an (1982):

 

SchülerInnen Teilnehmende
Schulklassen
Angemeldete
Schulklassen
Nicht angenomme
Schulklassen
Forstpaten Helfer
1760 66 67 1 66 80